Der Arbeitsbereich sollte entsprechend der jeweiligen Tätigkeit dimensioniert werden
Die Planung eines kleinen Büros beginnt oft mit der Frage: Wie viele Schreibtische passen in den Raum?
Eine sinnvollere Frage ist, welche Aufgaben im Büro im Laufe des Tages erledigt werden.
Der Platzbedarf lässt sich beispielsweise anhand von vier Funktionen gliedern:
- normale Einzelarbeit
- Arbeit, die hohe Konzentration erfordert
- Telefonate und Videokonferenzen
- Zusammenarbeit und kleine Treffen.
Man muss nicht für all diese Aktivitäten einen eigenen Raum einrichten. Stattdessen sollte man herausfinden, welche Aktivitäten sich denselben Bereich teilen können und welche eindeutig unterschiedliche Bedingungen erfordern.
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Ein Arbeitsbereich in einem kleinen Büro profitiert von klar abgegrenzten Bereichen
Die Zoneneinteilung funktioniert auch in einem kleinen Büro gut. In einem einzigen offenen Raum lassen sich Bereiche für unterschiedliche Nutzungszwecke schaffen, ohne dass eine aufwendige Raumaufteilung erforderlich ist.
Ruhigere Arbeitsplätze sollten abseits der belebtesten Durchgangswege eingerichtet werden. Der Bereich für die Zusammenarbeit kann näher am Eingang, an gemeinsam genutzten Möbeln oder anderen Bereichen liegen, in denen mehr Bewegung herrscht.
Für Telefonate und Videokonferenzen kann ein separater Raum reserviert werden, wenn die Gesprächsgeräusche sonst die Umgebung stören oder wenn die Vertraulichkeit des Gesprächs gewährleistet sein muss. In diesem Fall kann eine Telefonzelle im Büro oder ein anderer schallisolierter Arbeitsbereich eine sinnvolle Alternative sein.
Innerhalb eines offenen Raums lassen sich verschiedene Bereiche auch optisch abgrenzen. STORY WALL Bodenteiler kann dabei helfen, beispielsweise einen Projektbereich oder einen Kooperationsbereich ohne feste Wand vom übrigen Raum abzugrenzen.
Man muss nicht alles am selben Arbeitsplatz erledigen
Die Effizienz eines kleinen Büros steigt, wenn ein einzelner Arbeitsplatz nicht für alle Situationen des Arbeitstages ausgelegt sein muss.
Ein gewöhnlicher Schreibtisch kann als Hauptarbeitsplatz dienen, aber eine Videokonferenz lässt sich in eine Telefonzelle verlegen und die Teamdiskussion in einen gemeinsamen Projektbereich. Auf diese Weise muss nicht an jedem Arbeitsplatz die gleiche Ausstattung eingerichtet werden.
Gleichzeitig ist es wichtig, die Lösungen richtig zu dimensionieren. Eine Telefonzelle für eine Person eignet sich in der Regel für kurze Telefonate oder Online-Besprechungen, während für Gespräche mit mehreren Personen ein größerer Besprechungsraum oder ein POD-Raum benötigt wird.
Besuchen Sie in Telefonzellen und in die Besprechungsräume.
Flexibilität zahlt sich in kleinen Räumen aus
Wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht, kann sich die Nutzung desselben Bereichs im Laufe des Tages ändern.
Am Vormittag eignet sich der Raum für individuelles Arbeiten, am Nachmittag für kleine Projektbesprechungen und später für informelle Gespräche. Daher müssen nicht alle Aktivitäten auf festen Strukturen basieren.
Flexibilität kann beispielsweise Folgendes bedeuten:
- mobile Raumteiler
- Möbel, die sich leicht umstellen lassen
- vielseitig nutzbare Arbeits- und Treffpunkte
- eine klare, aber zurückhaltende Zoneneinteilung.
Es muss sich jedoch nicht alles bewegen lassen. So sollten beispielsweise eine Telefonzelle oder ein schallisolierter Arbeitsbereich dauerhaft an einem Ort untergebracht werden, der leicht zugänglich ist, ohne dass der Durchgang ruhigere Arbeitsplätze stört.
Die Wege spielen eine überraschend große Rolle
In einem kleinen Büro bedeutet eine dichte Einrichtung nicht unbedingt eine effiziente Raumnutzung.
Wenn hinter den Stühlen nicht genügend Bewegungsfreiheit bleibt oder man ständig zwischen anderen Arbeitsplätzen hindurch zum Besprechungsort gehen muss, kann der Raum beengt und unruhig wirken.
Bei der Planung des Layouts sollten Sie Folgendes überprüfen:
- Wo befindet sich das Büro?
- Wie gelangt man zur Telefonzelle oder zum Besprechungsraum?
- Kreuzen sich die Hauptverkehrswege mit den ruhigen Arbeitsplätzen?
- Bleibt um die Möbel herum genügend Bewegungsfreiheit?
- Sind häufig verwendete Funktionen leicht zugänglich?.
Ein guter Grundriss füllt nicht jeden freien Quadratmeter mit Möbeln aus, sondern lässt auch Platz zum Bewegen.
Wann reicht ein Großraumbüro nicht aus?
Ein kleines Büro bedeutet nicht, dass die gesamte Arbeit in einem einzigen offenen Raum erledigt werden muss.
Wenn im Laufe des Tages viele Telefonate, lange Videokonferenzen oder Gespräche anfallen, die andere nicht mithören sollten, ist eine abgeschirmtere Lösung erforderlich. Ein Sichtschutz kann zwar die visuelle Privatsphäre erhöhen, bietet jedoch keine Schalldämmung und gewährleistet auch keine Vertraulichkeit bei Gesprächen.
Andererseits lohnt es sich nicht unbedingt, einen großen Verhandlungsraum mit wertvoller Fläche zu nutzen, wenn er nur selten benötigt wird. Die Lösung sollte sich an der tatsächlichen Nutzung orientieren und nicht an der Vorstellung davon, wie ein Büro “aussehen sollte”.
Vermeiden Sie eine zu dichte Einrichtung
Einer der häufigsten Fehler in kleinen Büros ist es, Effizienz ausschließlich anhand der Größe der Möbel zu beurteilen.
Kleinere Tische können zwar Platz sparen, lösen aber nicht die Frage, wie Telefonate, konzentriertes Arbeiten und Zusammenarbeit organisiert werden sollen. Wenn jeder Quadratmeter mit Arbeitsplätzen ausgefüllt wird, bleiben für andere Arbeitssituationen praktisch keine Alternativen mehr.
Ein sinnvollerer Ansatz besteht darin, zunächst die wichtigsten Arbeitssituationen zu definieren und erst danach zu entscheiden, wie viel Platz jede davon benötigt.
Verfolgen Sie die Nutzung vor den Änderungen
Bevor man ein neues Layout entwirft, sollte man den aktuellen Zustand einige Tage oder Wochen lang beobachten.
Achten Sie beispielsweise auf Folgendes:
- Wie viele Arbeitsplätze sind gleichzeitig in Betrieb?
- Wo finden die Videokonferenzen statt?
- Entsteht eine Warteschlange bei den Anrufen?
- Welche Bereiche werden nur wenig genutzt?
- wo sich die Menschen treffen, um sich auszutauschen.
Beobachtungen zeigen oft, was ein neuer Arbeitsbereich wirklich benötigt. Wenn ein Teil der Arbeitsplätze ständig leer steht, der Telefonraum aber immer belegt ist, lässt sich das Problem nicht durch das Hinzufügen weiterer Tische lösen.
Ein kleines Büro braucht nicht alles – nur die richtigen Räumlichkeiten
Ein kleines Büro muss nicht alle Lösungen eines großen Büros mit mehreren Arbeitsbereichen nachahmen.
Oft reicht es aus, einige zentrale Bedürfnisse zu erkennen: einen normalen Arbeitsplatz, eine ruhigere Alternative, einen Ort für Telefonate und Videokonferenzen sowie einen kleinen Bereich für die Zusammenarbeit.
Wenn man diese Funktionen im Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung betrachtet, lassen sich die begrenzten Flächen zweckmäßig nutzen, ohne dass der Raum überfüllt wirkt.
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